Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Moderator: timundstruppi
Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Hallo ich habe gestern 2 Endstufen zur Revision bekommen. Das erste Endstufen Modul war ziemlich schnell durch Revidiert.
Beim zweiten Modul sieht es aber nicht so gut aus.
Hier wurden schon mal was Repariert aber fragt nicht wie. Eine Gleichrichter Diode war von oben auf die Platine gelötet so wie der 1000uf Elkos im Standby Netzteil. Habe dann festgestellt dass 2 Endstufen durch waren. Die erste Repariert, läuft wie sie soll.
Aber der Kanal für den Hochtöner bekomme ich nicht zum laufen. Alle Transistoren gewechselt, Ruhestrom Trimmer erneuert, Elkos sowieso erneut. Die Endstufe hat keinen Ruhestrom. Laut Schaltplan sollten bei T406 zwischen E/C 2,3 Volt Anliegen. Es liegen jedoch 22.5 volt die gleiche Spannung liegt auch an dem Lautsprecher Ausgang an. Endtransistoren noch mal andere eingebaut jedoch gleiches Ergebnis.
Hat jemand von euch noch eine Idee woran es liegen könnte.
Mfg.Rudi
Beim zweiten Modul sieht es aber nicht so gut aus.
Hier wurden schon mal was Repariert aber fragt nicht wie. Eine Gleichrichter Diode war von oben auf die Platine gelötet so wie der 1000uf Elkos im Standby Netzteil. Habe dann festgestellt dass 2 Endstufen durch waren. Die erste Repariert, läuft wie sie soll.
Aber der Kanal für den Hochtöner bekomme ich nicht zum laufen. Alle Transistoren gewechselt, Ruhestrom Trimmer erneuert, Elkos sowieso erneut. Die Endstufe hat keinen Ruhestrom. Laut Schaltplan sollten bei T406 zwischen E/C 2,3 Volt Anliegen. Es liegen jedoch 22.5 volt die gleiche Spannung liegt auch an dem Lautsprecher Ausgang an. Endtransistoren noch mal andere eingebaut jedoch gleiches Ergebnis.
Hat jemand von euch noch eine Idee woran es liegen könnte.
Mfg.Rudi
- timundstruppi
- Beiträge: 2547
- Registriert: Do 29. Sep 2016, 17:25
- Wohnort: schloss mühlenhof
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Schaltplan?
Tanya hat ihn nicht und hier im DL nicht:
Tanya hat ihn nicht und hier im DL nicht:
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Hab den von den 190gern genommen , passt genau
- timundstruppi
- Beiträge: 2547
- Registriert: Do 29. Sep 2016, 17:25
- Wohnort: schloss mühlenhof
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Spannungen an T403?
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Also an E sind es 12Volt , B sind es 15,5 Volt und an C sind es 22,4 Volt ohne Endtransistoren habe ich die 21,5 Volt Spannung immer noch an dem Hochtöner Ausgang. Wenn ich die Treiber auch noch raus lasse sind es noch 13 Volt
- timundstruppi
- Beiträge: 2547
- Registriert: Do 29. Sep 2016, 17:25
- Wohnort: schloss mühlenhof
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Ist vielleicht ein Sicherungswiderstand gekommen?
Isolation der Transistoren am Kühlkörper ok?
Isolation der Transistoren am Kühlkörper ok?
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Also Sicherungswiderstände sind OK ausgebaut gemessen und erneuert..
Die 5 Transen vom Kühlkörper habe ich abgeschraubt und nach vorne gebogen jedoch keine Veränderung.
Das Teil bringt mich um den Verstand
Die 5 Transen vom Kühlkörper habe ich abgeschraubt und nach vorne gebogen jedoch keine Veränderung.
Das Teil bringt mich um den Verstand
- timundstruppi
- Beiträge: 2547
- Registriert: Do 29. Sep 2016, 17:25
- Wohnort: schloss mühlenhof
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
OK
Mit einer anderen Endstufe die Spannungen vergleichen, ab wo es schief läuft.
UBE messen 0,65V? und ob UCE dazu passt. ggf. über den Basisvorwiderstand die Spannung messen, um damit Basisstrom auf Plausibilität prüfen. Zumal der t406 nicht durchsteuert.
Mit einer anderen Endstufe die Spannungen vergleichen, ab wo es schief läuft.
UBE messen 0,65V? und ob UCE dazu passt. ggf. über den Basisvorwiderstand die Spannung messen, um damit Basisstrom auf Plausibilität prüfen. Zumal der t406 nicht durchsteuert.
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Also habe mal gemessen .
T401 , e.- 11,3 , b.0,0 , c.-22,13
T402 , e -11,20 , b -11,60,c - 22,17
T403 , e-22,15 , b - 15,38,c -22,17
T404 , e -22,26 , b -22,25,c - 22,20
T405 , e 22,16 ,b 22,15,c - 22,16
T406 , e -22,25 ,b -22,24,c -22,15
T407 , e - 22,27 ,b- 22,25,c - 22,26
T408 , e- 21,72 ,b -22,22,c 22,24
T409 , e -21,77 ,b - 22,36,c 21,84
T410 , e -21,80 ,b - 21,32,c 22,32 Volt.
Gemessen gegen Masse.
Sieht ziemlich übel aus und hab eigentlich alle Transistoren, Dioden und Elkos erneuert, alles ist richtig rum eingebaut.
HILFE.
Mfg.Rudi
T401 , e.- 11,3 , b.0,0 , c.-22,13
T402 , e -11,20 , b -11,60,c - 22,17
T403 , e-22,15 , b - 15,38,c -22,17
T404 , e -22,26 , b -22,25,c - 22,20
T405 , e 22,16 ,b 22,15,c - 22,16
T406 , e -22,25 ,b -22,24,c -22,15
T407 , e - 22,27 ,b- 22,25,c - 22,26
T408 , e- 21,72 ,b -22,22,c 22,24
T409 , e -21,77 ,b - 22,36,c 21,84
T410 , e -21,80 ,b - 21,32,c 22,32 Volt.
Gemessen gegen Masse.
Sieht ziemlich übel aus und hab eigentlich alle Transistoren, Dioden und Elkos erneuert, alles ist richtig rum eingebaut.
HILFE.
Mfg.Rudi
- timundstruppi
- Beiträge: 2547
- Registriert: Do 29. Sep 2016, 17:25
- Wohnort: schloss mühlenhof
Re: Grundig monolith 80 Endstufen Probleme
Für Mitdenker:
Auf hifi-archiv.de gibt's den Schaltplan.
Warum wird das nicht gemacht, wie ich wollte?
UBE messen!
Jetzt muss ich ja selber rechnen.
Leider erkennt man schon beim ersten Transistor einen Fehler.
Die BE-Strecke ist eine flussgepolte Diode, da kann ich mehr als 0,7 Volt auftreten
Dann wäre sie auch schon in der Sättigung, was für ein linear betriebenen Transistor unbrauchbar ist. Also weißt du jetzt, wo du ansetzen kannst.
Ja es ist immer etwas knifflig über den Transistor zu messen, wenn man schlechte Prüfspitzen hat, hat man schnell eine zerstörte Schaltung durch Kurzschluss.
Nutzen muss man paar Beinchen vom Elkotausch. Aufbewahren und die kurzfristig einmal anlöten und da denn die Fliegenbeine anklemmen oder andere Messtechnik gegenhalten.
Hatte für die MA100 hierzu immer auch ein Beitrag mit Lötnägeln für den Ruhestrom erstellt.
Erstens braucht man aber Ruhestrom öfters und es ist dem auch im eingebauten Zustand kaum beizukommen.
T403 ist hier z.B. ein Emitterfolger also ein Transistor in Kollektorschaltung. Hier folgt der Ermittler der Basis von der Spannung her mit der kleinen Differenz der Flussspannung. Er stellt den Strom durch das Diffpair ein.
Lötfehler oder defekte Bauteile?
Viel Erfolg!
Auf hifi-archiv.de gibt's den Schaltplan.
Warum wird das nicht gemacht, wie ich wollte?
UBE messen!
Jetzt muss ich ja selber rechnen.
Leider erkennt man schon beim ersten Transistor einen Fehler.
Die BE-Strecke ist eine flussgepolte Diode, da kann ich mehr als 0,7 Volt auftreten
Dann wäre sie auch schon in der Sättigung, was für ein linear betriebenen Transistor unbrauchbar ist. Also weißt du jetzt, wo du ansetzen kannst.
Ja es ist immer etwas knifflig über den Transistor zu messen, wenn man schlechte Prüfspitzen hat, hat man schnell eine zerstörte Schaltung durch Kurzschluss.
Nutzen muss man paar Beinchen vom Elkotausch. Aufbewahren und die kurzfristig einmal anlöten und da denn die Fliegenbeine anklemmen oder andere Messtechnik gegenhalten.
Hatte für die MA100 hierzu immer auch ein Beitrag mit Lötnägeln für den Ruhestrom erstellt.
Erstens braucht man aber Ruhestrom öfters und es ist dem auch im eingebauten Zustand kaum beizukommen.
T403 ist hier z.B. ein Emitterfolger also ein Transistor in Kollektorschaltung. Hier folgt der Ermittler der Basis von der Spannung her mit der kleinen Differenz der Flussspannung. Er stellt den Strom durch das Diffpair ein.
Lötfehler oder defekte Bauteile?
Viel Erfolg!