Grundig TV1 und Wobbelsender 6016
Verfasst: Sa 29. Aug 2026, 17:06
Hallo zusammen,
heute sind gleich zwei schöne Stücke bei mir eingezogen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Zum einen ein Grundig TV1, das Tonfrequenz-Millivoltmeter von etwa 1960.
Bestückt mit EF86 und ECF80, Messbereich 10 Hz bis 300 kHz, 10 mV bis 300 V, dazu dB-Skala, umschaltbare Integrationszeit und eine eingebaute Eichspannungsquelle. Besonders charmant finde ich, dass man es im selben Bereich auch als Messverstärker nutzen und das verstärkte Signal hinten wieder abgreifen kann – damit wandert es bei Bedarf direkt aufs Oszi.
Zum anderen ein Grundig/H&B Wobbelsender 6016 von 1959, 4 bis 250 MHz, mit Markengeber und in sechs Stufen einstellbarem Hub.
Für den visuellen ZF-Abgleich genau das richtige Werkzeug, und die 50-Hz-Ablenkspannung liefert er gleich mit.
Beide Geräte sind noch komplett kalt – eingeschaltet habe ich sie bewusst noch nicht. Zuerst wird in Ruhe entstaubt und ausgepinselt, dann kommen die üblichen Verdächtigen dran: die Papierkondensatoren und die Becherelkos im Netzteil. Beim 6016 tausche ich die Papier-Cs lieber gleich, statt sie hochformieren zu wollen; dass dort einige an hoher Wechselspannung liegen, habe ich mir sagen lassen. Die eigentliche Inbetriebnahme dann stufenweise am Stelltrafo, mit einem Auge auf Leistungsaufnahme, Anodenspannung und Trafotemperatur.
Es gibt also reichlich Pflege und Zuwendung zu verteilen – aber genau darauf freue ich mich. Danach sollen beide bei meinen ersten HiFi-Projekten mitarbeiten. Als Nächstes steht ein Grundig RTV 650 auf der Werkbank, und für dessen NF-Teil ist das TV1 fast der ideale Partner.
Ein Nebeneffekt, der mich besonders freut:
Beide Geräte kommen aus Fürth, also praktisch aus der Nachbarschaft meiner Werkstatt hier in Mittelfranken. Das passt einfach zusammen.
Falls jemand von Euch die Geräte kennt: Über Erfahrungen, Tipps und ganz besonders über Originalunterlagen zum 6016 – Stichwort Netztrafo-Daten – würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Tom
heute sind gleich zwei schöne Stücke bei mir eingezogen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Zum einen ein Grundig TV1, das Tonfrequenz-Millivoltmeter von etwa 1960.
Bestückt mit EF86 und ECF80, Messbereich 10 Hz bis 300 kHz, 10 mV bis 300 V, dazu dB-Skala, umschaltbare Integrationszeit und eine eingebaute Eichspannungsquelle. Besonders charmant finde ich, dass man es im selben Bereich auch als Messverstärker nutzen und das verstärkte Signal hinten wieder abgreifen kann – damit wandert es bei Bedarf direkt aufs Oszi.
Zum anderen ein Grundig/H&B Wobbelsender 6016 von 1959, 4 bis 250 MHz, mit Markengeber und in sechs Stufen einstellbarem Hub.
Für den visuellen ZF-Abgleich genau das richtige Werkzeug, und die 50-Hz-Ablenkspannung liefert er gleich mit.
Beide Geräte sind noch komplett kalt – eingeschaltet habe ich sie bewusst noch nicht. Zuerst wird in Ruhe entstaubt und ausgepinselt, dann kommen die üblichen Verdächtigen dran: die Papierkondensatoren und die Becherelkos im Netzteil. Beim 6016 tausche ich die Papier-Cs lieber gleich, statt sie hochformieren zu wollen; dass dort einige an hoher Wechselspannung liegen, habe ich mir sagen lassen. Die eigentliche Inbetriebnahme dann stufenweise am Stelltrafo, mit einem Auge auf Leistungsaufnahme, Anodenspannung und Trafotemperatur.
Es gibt also reichlich Pflege und Zuwendung zu verteilen – aber genau darauf freue ich mich. Danach sollen beide bei meinen ersten HiFi-Projekten mitarbeiten. Als Nächstes steht ein Grundig RTV 650 auf der Werkbank, und für dessen NF-Teil ist das TV1 fast der ideale Partner.
Ein Nebeneffekt, der mich besonders freut:
Beide Geräte kommen aus Fürth, also praktisch aus der Nachbarschaft meiner Werkstatt hier in Mittelfranken. Das passt einfach zusammen.
Falls jemand von Euch die Geräte kennt: Über Erfahrungen, Tipps und ganz besonders über Originalunterlagen zum 6016 – Stichwort Netztrafo-Daten – würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Tom