Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

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wombel
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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von wombel » Mo 4. Nov 2019, 09:55

Hallo mampfi,

die Cassetten wollte ich auch nicht von dir ausleihen, dass verstehe ich, so etwas verleiht man nicht. Ich dachte nur, wenn du welche doppelt hast oder gegen Bezahlung abgeben könntest.
Aber ich habe bei Gennlab mal geguckt, die fangen ja bei 70,-€ an für eine Messcassette, das ist schon nicht wenig für das Hobby.
Das werde ich mir noch überlegen, ob ich das investiere.
Aber dann könnte ich meinen anderen Geräte auch mal checken, ich habe noch ein CF5500-2, ein CF7500 und noch zwei von dem erwähnten Kennwood KX1100.
Ich werde den CN 1000 erstmal technisch wieder fit machen, u.a. Elkos prüfen und ggf. tauschen. Mit dem Abgleich werde ich mir dann noch überlegen.

Vielen Dank für dein Angebot, nur verschicken möchte ich das Gerät nur ungern. Ich will auch versuchen, das Gerät selbst auszumessen und abzugleichen, dann kann ich mit den anderen Geräten auch weiter machen. An Messtechnik ist bei mir so einiges vorhanden, das sollte damit eigentlich gehen. Eine kleine aber wohl gute USB Soundkarte M-Audio transit habe auch noch, mit der habe ich mit ARTA mal ein bisschen gespielt, was soweit geklappt hat. Ich habe gesehen du arbeitest mit der Software AudioTester, die werde ich vielleicht auch mal probieren, die kann ja jetzt auch Wow and Flutter Messungen.
Schade, dass du so weit weg wohnst, sonst hätte ich mir den Abgleichvorgang gern mal bei Dir angesehen, man will ja lernen. Ich komme aus Mettmann bei Düsseldorf.

Und danke für's verschieben.
Meine kleine Grundig-Sammlung:
Grundig Hifi Studio 50 (RT50+SV50+HVS1+Braun PCS5), TK5, TM320, NF-1, SV50, RT50, SV40, RT40, SV80, SV85, SV140, RT100, SV200, RT200, RTV650, RTV1020, RTV1040, SV2000, R2000, ST6000, ST6500, CF5500-2, T7500, XV7500, V7500, CF7500, PS3500, MXV+MA+MT100+MCF500, CR485, CN1000 Toplader, C8800
RV3, MV60, MGL1505 Universal-Filtermesszusatz UFMZ7, MGL207/10 Codificator DPL, SV41 Signalverfolger, SC5
Die meisten Geräte müssen noch revidiert und abgeglichen werden.

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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von mampfi » Mo 4. Nov 2019, 11:51

Jo auch das verstehe ich.
Der CF 5500 und der Strich zwo sind meine Leib und Magenspeise. :D
Da habe ich einige nette Umbauten dazu. Auch hier im Forum veröffentlicht.

Ich überprüfe meinen Meßcassetten Bestand. Vielleicht ist ja doch etwas dabei..............
2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder 4Spur Autoreverse. Mit drahtloser Fernbedienung, Dolby, Burr Brown OP-Amp Ausgang. Und jetzt neu: Die VU Meter zeigen das Hinterbandsignal an.Täglich im Wohnzimmer in Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig A5000, Grundig ST 6000, TS 1000 und Grundig CF5500-2 an Canton Plus E Subwoofersystem. Im Esszimmer: Grundig V5000, Grundig T5000, grundig CF 5500 und Grundig CF 5500-2. In der Elektronikwerkstatt: Grundig V 5000, Tuner T6500 und Revox B77/HS. In der mech. Werkstatt: Grundig SV2000.

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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von wombel » Mo 4. Nov 2019, 16:58

Das ist ja sehr gut, dann können wir uns ja später auch damit gerne mal befassen. Dafür werde ich erstmal ein neues Idler-Zahnrad brauchen. Nach ein paar mal umspulen hat es nur noch gekracht im Laufwerk ;).

Ich eben noch mal ein paar Bilder vom Tonkopf gemacht, diesmal mit Stativ. Es ist wirklich schwer zu erkennen, da er ziemlich spiegelt, außerdem ist mit dem 80mm Makro die Schärfenebene nur sehr klein.
Der Kopf ist aber definitv glatt, der Zwischenraum zum Aussengehäuse ist wohl mit einer harten Kunststoffmasse gefüllt, die aber ziemlich transparent ist. Mit dem Fingernagel kann man oben eine ganz leichte Stufe fühlen, die das Band mit der Zeit hinterlassen hat.
DSC_0965_TonkopfVorne.jpeg
DSC_0966_TonkopfRechts.jpeg

Zum CN 1000 habe ich noch einen 20 seitigen Artikel in den Technischen Informatioen 2-1977 gefunden. Den könnt ihr in den Downloads im Bereich Cassettengeräte finden.
Grundig TI 2-1977 CN 1000

Das Servicemanual zum CN 1000 habe ich auch hochgeladen, das habe aber nicht ich gescannt.
SM Grundig CN 1000
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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von mampfi » Mo 4. Nov 2019, 17:50

Ok, wenn also die Kopfpakete nicht im freien stehen, dann probiere es einfach mit einmessen.

Anzeichen für einen verschlissenen Kopf sind schwankende Pegel und auf einem Kanal ein stark und früh abfallender Frequenzgang.
Wenn du z.B. die Wiedergabeentzerrung einstellen willst (was man auch behelfsweise mit dem 10kHz Azimuthband machen kann), merkst du sehr schnell ob die Pegel beidkanalig vorhanden und einigermaßen stabil sind.

Mein Kopf war auf der Oberfläche glänzig poliert, hatte eine deutliche Einlaufriefe und eine wellige Oberfläche.

Ich habe ja noch ein Schlachtgerät stehen. Da werde ich einfach mal Beispielhaft den Tonkopf photografieren.
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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von Tom » Do 14. Nov 2019, 12:55

Jetzt habe ich bei meinem CN 1000 auch das Netzteil repariert, defekt war hier der 1000 µF-Elko (und entsprechend die T0,25A Feinsicherung).

Elektrisch ist es jetzt soweit in Ordnung, alle Funktionen sind gegeben, alle Lämpchen leuchten, äußerlich sehr gut erhalten ist es außerdem. Allerdings leiert das Laufwerk hörbar, besonders am Bandanfang, etwas weniger dann auch an allen anderen Stellen. Die Höhenwiedergabe könnte grundsätzlich gut sein, direkt nach der Aktivierung von »Play« klingt es ausgewogen, dann aber scheint die Andruckrolle sofort das Band schief über den Kopf zu ziehen und die Höhen verschwinden weitgehend.

Wie man auf dem Foto sieht, könnte zuerst mal eine ordentliche Reinigung schon Verbesserungen bewirken. Der Tonkopf sieht in meinem CN 1000 auch wellig aus, Verschleiß ist aber keiner zu erkennen. Die Umgebung der Kopfspalte ist bei mir auch transparent vergossen.

Defekt ist leider der Knopf des linken Kopfhörer-Schiebereglers. Falls hierfür tatsächlich noch Ersatz vorhanden ist, würde mich das sehr freuen!

Bild

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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von mampfi » Do 14. Nov 2019, 14:41

So wie sich das anhört, mußt Du noch mindestens die rechte Bandwickelkupplung überholen und die Andruckrolle austauschen.
Hier passt die Standard Rolle 13x8x2 mm (Durchmesser/Höhe/Bohrung). Das alles muß erst mal passen.
Gut wäre noch eine Bandzug Cassette zum prüfen ob der Bandzug 1. die richtige Größenordnung hat und 2. einigermaßen konstant ist.
Beim Einpegeln merkst Du dann ganz schnell ob der Kopf noch taugt, oder ob er verschlissen ist.

Wie bereits geschrieben war mein Kopf wellig, hatte einen Einschliff und war unbrauchbar.
Allerdings sah mein Kopf rund um die Systeme anders aus.

Für den Schieber kann mein Schlachtgerät mal anschauen. Was fehlt denn alles?
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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von Tom » Do 14. Nov 2019, 16:23

Eigentlich fehlt praktisch nichts, beim Schieberegler für die linke Kopfhörerseits ist lediglich eine der Rastnasen abgebrochen. Dadurch sitzt er nun nicht mehr fest in dem unterhalb der Blende angebrachten Gleiter, der seinerseits in das Schiebepoti greift. Diese etwas aufwändigere Mechanik dient ja vermutlich nur dem Zweck, erstens die obere Blende abnehmen zu können ohne auch nur einen Knopf abziehen zu müssen und schützt zweitens die Schiebepotis vor herabfallenden Krümeln (oder vor hinabtröpfelnde Heiß- und Kaltgetränke :-o)

Also, wenn noch so ein Schiebeknopf vorhanden ist, wäre das schon alles was ich brauche.

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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von mampfi » Fr 15. Nov 2019, 10:20

Sodele, das ist was noch übrig ist.
DSC_0153-2.jpg
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Re: Reparatur eines Grundig CN 1000, Netzteil

Beitrag von wombel » Fr 15. Nov 2019, 21:47

Ich bin in den letzten Tagen noch nicht so richtig weiter gekommen mit meinem CN. Nachdem ein Adapter 5 Pol-Würfel auf 6,3 mm Klinke in meinem Fundus aufgetaucht ist, habe ich das Gerät mal mit Kopfhörer getestet.
Bei mir leiert zu Glück nichts, das Band läuft sehr gleichmäßig auch beim schnellen Wechsel zwischen Play/Stop oder Play/Pause und Spulen. Der Klang ist insgesamt ganz ok, aber es fehlt ein bisschen an Brillianz oben herum und an Druck unten herum. Das erste könnte wirklich der Kopf sein, das zweite sind vermutlich Koppel-Elkos die etwas taub sind. Ich hoffe, ich kann mir das am Wochenende mal näher ansehen und mit dem Elko-Tausch beginnen (nauch ausmessen).

Mir ist noch aufgefallen, dass das Kassettenfach ein bisschen wabbelig wirkt, was daran liegt, dass die hinteren Halteteile aus Kunststoff ausgebrochen sind und nicht mehr in den Deckel halten können.
DSC_0980_Kassetenfach-defekt.jpeg

Ein vorderes Halteteil war auch bereits augebrochen, ist aber wohl vom Vorbesitzer repariert worden (der weiße Streifen vorne am Kassettenfach, etwas unscharf.
Wenn ich dein Foto richtig interpretiere Manfred, ist das Kassettenfach von Deinem Schlachtgerät auch schon verwendet worden. Da werde ich wohl ein wenig mit Stabilit basteln müssen ;).
Sonst scheint mechanisch alles Ok an dem Gerät, auch die Regler und die Knöpfe dazu. Einen Satz Riemen und ein neue Andruckrolle werde ich wohl vorsichtshalber mal tauschen. Ob der Kopf auch neu muss, werden die Messungen/Pegelungen sicher ergeben. Nach meinem ersten Höreindruck fürchte ich, dass er neu muss. Es klingt zwar nicht wirklich dumpf, aber die letzte Brillianz fehlt - falls es nicht an den vermutlich defekten Elkos liegt...

Die über die Bucht georderten Messbänder sind auch in den letzten Tagen angekommen und machen einen ganz guten Eindruck. Benutzt habe ich sie bisher noch nicht. Ich habe in den letzten Tagen mal meine alten Laptops durchgesehen. Ich habe noch ein altes Lifebook-Netbook gefunden, gutes XVGA-Display (1280x768) und ohne Lüfter, sehr schön klein und leise für Audiomessungen. WinXP drauf und ARTA und Audiotester3, welche ich davon lizensiere zur Vollversion muss ich noch schauen. Dazu noch eine kleine M-Audio Transit 24bit/96kHz. Das ganze muss ich noch ein bisschen kalibrieren, dann lässt sich damit bestimmt gut messen.

Hallo Tom, schön dass dein Netzteil auch wieder läuft! Hatte der 1000 µF bei dir einen Schluss? Ist schon ungewöhnlich, so wie bei mir der 4700 µF für die 5V (u.a.).

Viele Grüße
Wolfgang
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Beitrag von Tom » Sa 16. Nov 2019, 09:15

Hallo Mampfi, den (linken) Schieberegler-Knopf könnte ich davon noch gut gebrauchen. Er ist nicht unbedingt leicht vom Gleiter unterhalb der Blende zu lösen, bei mir sind die alle zusätzlich verklebt. Da die Rastnasen des Knopfs extrem dünn sind, freuen sie sich bestimmt darauf, beim Zerlegen dann bald abzubrechen. Ich bleibe aber optimistisch: Falls es klappt, würde ich gern so einen Knopf nehmen.

Hallo Wolfgang, ja, der Elko war bei mir niederohmig geworden. Der Ring bzw. die Minus-Fassung ließ sich nur mit großer Kraft abheben, den Trick, ihn dann mit dem neuen, viel kleineren 1.000µF-Ersatzelko zu verbinden, habe ich aber dann auch angewendet. Macht sich echt gut, die Lösung.

Es ist dann natürlich echt anzunehmen, dass noch (zahlreiche) weitere Elkos problematisch sind. Zuerst ist bei mir aber definitiv die Andruckrolle fällig, wobei ich noch am ehesten annehme, dass sie über die Jahre ausgehärtet und nicht verschlissen ist. Mit anderen Worten: Ich hoffe, dass eine neue Rolle passend weich sein wird.

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